WAVESAILS 2010 IN
Ezzy Wave Panther
Das Wave Panter ersetzte 2008 das sehr erfolgreiche Wave SE. Angesichts des aktuellen Trends im Windsurfen große Produktlinien zu haben u...
Gaastra Manic
Das Gaastra Manic ist ein bewährtes Segel trotzdem hat es für 2010 ein paar Änderungen gegeben. In erster Linie ging es darum den...
Goya Eclipse
Das Eclipse ist brandneu in der Goya Range und ersetzt das W3D als Allround Wave Segel. Es kommt in erster Linie als reines X-ply Segel auf den Mark...
Goya Guru
Das Guru ist Goyas Hardcore Wavesegel ausgestattet mit X-Ply und einem PVC Fenster. Der Druckpunkt liegt weiter vorne als beim Eclipse und so ist das G...
Gun Sails Steel
Gun Sails bringt seine neuen Wavesegel etwas später im Jahr auf den Markt als viele andere Marken, deshalb haben wir die 2009er Steel Versio...
Naish Session
Das Session nennt Naish sein „klassisches“ Wavesegel. Es steht in der Palette neben dem Force (Power Wave) und dem Boxer (Compact New School Wave)....
Neil Pryde Combat
Das Combat ist ein legendäres Wavesegel und wurde 2004 von Pryde wieder neu aufgelegt. Es ist als robustes Allround-Wavesegel in der Pryde...
NeilPryde Fly
Das The Fly ist das Signature Segel von Kauli Seadi. Das Segel ist als kompaktes, leichtes, robustes vier Latten Segel konzipiert. Im letzten Jahr ...
North Ego
Das Ergo feiert seinen zweiten Geburtstag und die Entwickler haben den Fokus mehr auf Verfeinerung, vor allen der großen Gr, als auf Veränd...
North Ice
Das Ice erlebt dieses Jahr seine 5. Auflage wobei für 2010 zwei wichtige Änderungen anstehen: Erstens ist die Range nun für RDM Masten a...
Severne Blade
Severne geht die Sache etwas anders an, anstelle der herkömmlichen Sideshore- und Powerwave Einteilung gibt es das Blade, S1 und das Swat in ...
Simmer Icon
Auch in 2010 ist das Icon zwischen dem Iron (Power Wave) und dem Mission (Sideshore Wave) positioniert. Es wird als kraftvolles Allroundsegel vermar...

Das Eclipse ist brandneu in der Goya Range und ersetzt das W3D als Allround Wave Segel. Es kommt in erster Linie als reines X-ply Segel auf den Markt, eine kleine Stückzahl ist als Limited Editon mit Monofilm im Fensterbereich erhältlich, für die Surfer die mehr Sicht haben wollen und ein etwas härteres Segel bevorzugen.


Was der Hersteller verspricht:
“Das Eclipse it das ultimative Allround Wave- und Manöver Segel. Unglaubliche Angleit-Power. Riesen Einsatzbereich. Das kurze Vorliek ermöglicht schnelle Manöver und fixe Rotation in der Luft. Ein 3.70er Mast passt bis zum 4.4er, ein 400 bis zum 5.3er und ein 4.30er funktioniert bis zum 6.2er Segel. Unglaubliche Höchstgeschwindigkeit und Kontrolle bei Hack, down the line Wellenritte und Starkwind Akrobatik, das Eclipse kann alles. Das Eclipse ist mit der neuen „Reduced Head, steep leach Outline- ausgestattet. Diese reduziert das Schwingen im Top des Segels, macht es ruhiger in den Händen, bringt so mehr Komfort und Kontrolle für mehr Zeit auf dem Wasser.“

Am Strand:
Aufgrund eines Produktionsengpasses, haben wir leider keine Goya Masten zum Test bekommen. Wir haben zuerst Simmer, dann Ezzy Masten mit dem Segel aus probiert, da diese den Goyas am ähnlichsten sein sollen. Innerhalb von zwei Jahren haben sich die Goya Segel von einen der unauffälligsten zu einen der auffälligste Segel auf dem Wasser verändert. Die neuen Goyas sehen echt klasse aus und fallen dementsprechend auch sehr auf dem Wasser auf.

Die Mastlänge gehört zu den Kürzesten im Test, die Gabellänge liegt in der Mitte. Es sieht sehr ordentlich verarbeitet aus, mit ordentlichen Verstärkungen an allen wichtigen Stellen und viel Liebe zu Details. Das Trimm System funktioniert recht gut, auch wenn wir, wie im letzten Jahr etwas mehr Vorliek Spannung bei viel Wind bevorzugen. Aber das kann auch ein wenig von den Masten kommen.


Auf dem Wasser:
Am besten kann man das Eclipse mit dem Icon von Simmer in diesem Test vergleichen und das ist keine schlechte Empfehlung.

Das Eclipse hat den gleichen großen Allround Einsatzbereich wie das Icon. So fühlt es sich in den unterschiedlichsten Bedingungen zu Hause, hat gute Angleiteigenschaften und ist ordentlich Profilstabil im oberen Windbereich. (Mehr hierzu später im Text). Es fühlt sich ähnlich straff und leicht steif an wie das Icon und gibt ihm so die gleiche tolle Kombination von Stabilität, Drive, Response und Berechenbarkeit.
Trotz all der oben genannten Vorteile, kann diese Abstimmung bei böigen, kabbeligen Bedingungen mehr Arbeit machen, als ein weicheres Segel, welches mehr flext. Ihr müsst wissen, was Euch mehr liegt.

Was ist der Unterschied vom Eclipse zum Icon? Tja, auf der Haben Seite fühlt es sich etwas kompakter an und zieht etwas mehr von Vorne. Auf der Minus Seite ist es nicht ganz so präzise wie das Icon, vor allem im oberen Windbereich. Hier bleibt das Simmer ewig stabil und der Druckpunkt wirkt wie eingemeißelt vorne im Segel. Das Eclipse dagegen braucht mehr Zug auf der hinteren Hand und mehr Zug auf dem Vorliek um weiter gut zu arbeiten. Das kann natürlich auch an den verwendeten Masten liegen.

Im Großen und Ganzen ist es Haarspalterei, da beide Segel sehr gut funktionieren und zu den beliebtesten Allround Segeln unserer Tester gehörten. Persönliche Vorlieben entscheiden, ob euch mehr die härter Abstimmung dieser beiden Segel oder mehr das weichere Gefühl wie zum Beispiel bei den Pryde Segeln besser gefällt.


Gesamteindruck:
Das Eclipse liegt mit im Spitzenfeld bei den Allround „Do it all“ Wave Segeln. Es hat viel Power, einen guten Windbereich und ein etwas härteres, stabileres Fahrgefühl als viele der anderen Segel. Schade das wir nicht die original Masten bekommen haben, das hätte vielleicht die Druckpunktwanderung im oberen Windbereich, die einzige kleine Schwäche die wir beim Eclipse gefunden haben, ausmerzen können.

Leistung:


Trimmmöglichkeit:


Einsatzbereich:



Weitere Größen:
3.4, 3.7, 4.1, 4.4, 4.7, 5.0, 5.3, 5.7, 6.2, 6.8 qm

Verfügbarkeit:
ab September 2009

Preis:
ab 589,- Euro

Website:
goya.softcomtemp.net/s10-eclipse.php



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